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Industrie 4.0 - Fit für das Arbeiten von Morgen?

“Innovativ und gesund arbeiten” Stichwort "Industrie 4.0"     

Innovativ und gesund arbeiten –Stichwort „Industrie 4.0“ durch verbesserte Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung–

 

Berauscht vom Erfolg und einem phantastischem Unternehmensreichtum, halten Sie die globalisierte Welt für durchschaubar und alles in ihrer Reichweite zum Nutzen des Unternehmens als Verfügungsmasse, die es zu gestalten gilt. Biologie und High-Tech werden zusammengeführt. So die Aussage von Adam Gazzaley, Professor für Neurologie, Physiologie und Psychiatrie der University of California. Er erforscht die Leistungssteigerung eines Menschen und entwickelt Methoden, wie Mensch und Maschinen in Zukunft besser interagieren können.

 

Vorab ein kleiner Überblick über die Entwicklungsstufen der Industrialisierung. Hier wird deutlich, dass es nicht darum geht, diese Entwicklung zu stoppen, sondern es geht um das "WIE", um die Ausgestaltung, wie gehen wir zukünftig damit um und was müssen wir dafür tun.

 

Denn eines ist sicher, in dieser globalen Welt wird in Zukunft noch viel mehr automatisiert, digitalisiert und vernetzt sein. Die Unternehmen werden in Zukunft an einer Welt mit schier unbegrenzten Möglichkeiten teilhaben. Dies wird in einer international verknüpften Welt nicht nur das Handeln der Unternehmen verändern, sondern auch direkte Auswirkung auf alle Beschäftigten haben. Dabei wirkt die Welt unglaublich fordernd auf uns Beschäftigte. Dauernd stürmen Informationen auf uns ein, die wir in einem bestimmten Zeitabschnitt bewältigen müssen. Die Folge ist ein Anstieg von Fehlbelastungen.

 

Aus wissenschaftlicher Sicht bedeutet Fehlbelastung eine "Verdichtung von Arbeit", z.B. eine Steigerung der Arbeitsintensität, d. h. die Arbeit, die in einer bestimmten Zeiteinheit geleistet wird oder geleistet werden muss, nimmt zu. Dies kann infolge von Rationalisierungen, von Arbeitszeitverkürzungen, durch geänderte Tätigkeitsabläufe oder in Phasen hoher Auslastung im Unternehmen eintreten.

 

Welchen Stellenwert haben diese Faktoren im Arbeits- sowie im Gesundheitsschutz?

 

Eine These lautet: "Wenn die digitale Revolution Menschen überfordert, muss man eben ihre Leistungsfähigkeit anpassen."

 

Dabei werden sich Mensch, Maschine und Produkte in zunehmendem Maße über die Schnittstellen Human-Machine-Interface (HMI) vernetzen. Dafür müssen Möglichkeiten geschaffen werden, welche das Lernen effizienter Handlungen, gepaart mit optimaler Nutzung neuer Technologien, erleichtern.

 

Ziel ist es, erfolgreich Arbeitsaufgaben unter verstärkter Arbeits- und Arbeitszeitverdichtung zu erledigen.

 

Dabei dürfen die Unternehmen die Richtlinien des Arbeits- und Gesundheitsschutzes nicht außer Acht lassen. Im Gegenteil, nutzen die Verantwortlichen die gesetzlich geforderten Maßnahmen, werden sie dem Unternehmen zu einem phantastischen Unternehmensreichtum verhelfen und die Beschäftigten können dabei ihre Fähigkeiten effizienter einsetzen und voll entfalten.

 

Stellen wir uns also darauf ein und verändern unsere Denkweise radikal, um beidem, den Zielen des Unternehmens sowie den Zielen unserer Beschäftigten nachzukommen. Denn eines ist gewiss, aufhalten lässt sich die neue Technologie nicht, aber wir können lernen, mit ihr verantwortungsvoll umzugehen und sie in unserem Sinne zu gestalten.

 

 Autor

 Michael Schultis

 

 

 

 

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